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Die Steuererklärung

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Mitte Oktober und die Steuererklärung des Vorjahres steht an. Für Existenzgründer stellt sich nun zum ersten Mal die Frage: Steuerberater oder selbst machen? Dieser Bericht ist kein Rechtsratgeber, sondern soll Anregungen geben und Mut machen.

Existengründerartikel von der Autorin Angela Ludwig

Über die Autorin

Angela Ludwig ist seit 1998 im Bereich Dokumentenmanagement tätig. 2004 hat sie sich als Unternehmensberaterin selbstständig gemacht und bietet Dienstleistungen rund um dieses Thema an. Als zweites Geschäftsfeld steht die eigene Software LUDWIGs Privatbibliotheken im Vordergrund, eine Datenbanksoftware zur Katalogisierung privater Hausbibliotheken.

www.angelaludwig.com, Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Nickname: Angela Ludwig

 

Beschreibung stammt vom Autor; existXchange.de haftet nicht für die Richtigkeit oder den Inhalt.

Einleitung

Eines vorneweg: ich lasse meine Steuererklärung vom Steuerberater schreiben. Das Anrechnen von geschäftlichen Fahrten mit Privatautos, etwaigen finanziellen Zuschüssen der Agentur für Arbeit und das Einbringen des häuslichen Arbeitszimmers -  mit solchen Themen soll sich der Fachmann beschäftigen.

Dennoch ist es von Vorteil, wenn man selbst einen Einblick in sein Geschäft bekommt und sich etwas mit den eigenen Zahlen und Kosten beschäftigt.

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Was kann ich tun?

Unterlagen für den Steuerberater vorbereiten

Als erstes sollte man seine Unterlagen in die zwei Hauptgruppen „Einnahmen“ und „Kosten“ unterteilen.

Die Einnahmen belegen alle eingegangen Zahlungen. Wichtig: nicht das Rechnungsdatum ist entscheidend, sondern der Zahlungseingang!

Die Kosten werden in folgende Punkte gegliedert:

  • Häusliches Arbeitszimmer
  • Gewerbesteuer
  • Beiträge / Gebühren
  • Werbekosten
  • Reisekosten, Bewirtung
  • KFZ
  • Büromaterial
  • Porto / Telefon / Internet
  • Versicherungen
  • Rechts- / Beratungskosten
  • Zeitschriften, Fachliteratur
  • Sonstige Kosten

Diese 12 Gruppen reichen üblicherweise vollkommen aus, die entstandenen Kosten gut zu organisieren.

In jeder diese Kategorien legt man nun die Originalbelege ab (Kopien reichen hier nicht aus! Dies gilt besonders für Existenzgründer, die mit einem Dokumentenmanagementsystem arbeiten: bei Eingangsrechnungen müssen die Originalbelege verwendet werden!). Anschließend sollte man für jede Gruppe eine Excel-Liste anlegen, in welche die Daten jahresweise eingegeben werden (d.h.: für ein Jahr eine Excelliste je Gruppe).

Klar im Vorteil ist, wer monatlich die Rechnungen in die Listen einträgt. So muss man am Jahresende nur die Listen ausdrucken (ggf. nochmals überprüfen). 

Was bekommt der Steuerberater?

Der Steuerberater bekommt nun die ausgedruckten Excel-Listen und die dazugehörigen Originalbelege. Des weiteren einen Ausdruck der Einnahmen-Übersicht und eine Gesamt-Übersicht der Kosten. Die restlichen Belege brenne ich meinem Steuerberater in einem eigenen Archiv auf eine CD, so hält sich der Papierberg in Grenzen. Solch ein Vorgehen sollte man jedoch vorher mit seinem Steuerberater absprechen. 

Zusammenfassung

Wenn man sich selbst etwas bemüht und sich monatlich mit seinen Kosten und Einnahmen beschäftigt (wozu man durch die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen ohnehin verpflichtet ist) steht am Jahresende nicht mehr viel Arbeit an und man braucht nur eine knappe Stunde, um alle Unterlagen parat zu haben.

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Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden.

„Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden. Der Autor alleine ist für den Inhalt des Artikels (und ggf. die Beschreibung des Autors) verantwortlich, existXchange.de übernimmt dafür keine Verantwortung. Ebenso haftet existXchange.de nicht für Inhalte von Seiten, auf die in diesem Artikel verlinkt wurde.“

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