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Gmbh Gründung: Gründung einer „klassichen“ GmbH mit Musterprotokoll und Mustersatzung

Die Vorschriften zur Gründung einer GmbH haben sich durch das „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Mißbräuchen“ etwas geändert. Eine Gmbh kann entweder mit individueller Satzung oder in einfachen Standardfällen mit einem Musterprotokoll und einer Mustersatzung gegründet werden, deren Inhalt der Gesetzgeber vorgeschrieben hat.

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In beiden Fällen beträgt das Mindeststammkapital für die Gründung einer GmbH 25.000 €. Eine im Regierungsentwurf des „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Mißbräuchen“ vorgesehene Absenkung des Mindeststammkapitals auf 10.000 € wurde vom Gesetzgeber nicht übernommen.

Die Einzahlung von 50% der Bareinlage ist ausreichend, nunmehr auch bei Gründung einer Einpersonen-GmbH. Eine Sachgründung ist nur mit individueller Satzung möglich.

Die Gründung einer GmbH mit einem Musterprotokoll und einer Mustersatzung

Bei der Gründung einer GmbH mittels notariellem Musterprotokoll sind nur bis zu drei Gesellschafter und nur ein Geschäftsführer zulässig. Von einer GmbH-Gründung mittels Musterprotokoll ist abzuraten, weil damit für den/die Unternehmensgründer zahlreiche Nachteile verbunden sind, ohne daß entsprechende Vorteile gegenüber stehen würden.

Der entscheidende Nachteil des Musterprotokolls besteht darin, daß es den individuellen Bedürfnissen der Unternehmensgründer naturgemäß keine Rechnung trägt. Auch für die Kosten der Gründung (Notar, Registergericht, Bekanntmachung) einer GmbH ergibt sich kein Vorteil. Sie sind in beiden Fällen identisch und betragen je nach Einzelfall zwischen ca. 250 € und 350 €.

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