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Was ist Franchising?

McDonalds, Burger King, Wienerwald und die OBI-Märkte haben eines gemeinsam – alle vier basieren auf dem Franchising-Prinzip. Kurz: Der Franchise-Geber stellt dem Franchise-Nehmer sein Geschäftsmodell für die regionale Nutzung gegen Entgelt zur Verfügung.

Franchising: ein Konzept, das für viele Existenzgründer wie geschaffen zu sein scheint. Der lokale Vertrieb einer bereits eingeführten Marke, die professionell beworben wird; einheitliche Ausstattung, dazu eine meist zentrale Buchhaltung und das System-Know-How mit Alleinstellungsmerkmalen, damit der Gründer sich vom ersten Tag an von seiner Konkurrenz abgrenzen kann.

 

Existengründerartikel

Über die Autorin

Bettina Momm, Jahrgang 1959, ist Inhaberin der initiat Unternehmensberatung Wiesbaden. Sie gehört der bundesweit agierenden initiat Franchiseorganisation mit 25 Beratern an 14 Standorten an. Zu den Schwerpunktthemen gehört die Beratung von Existenzgründern, die ihre Selbstständigkeit in einem Franchisesystem begründen wollen, die Fördermittelberatung und die Erstellung der Businesspläne und Begleitung zu den Banken.

Bettina Momm war über 20 Jahre selbst Franchisegeberin als geschäftsführende Gesellschafterin – verantwortlich für die Expansion – der AUFINA/ERA Immobilienmaklergesellschaft mit 130 Partnerbüros. Sie war Mitglied im Vorstand des Deutschen Franchiseverbandes e.V. und 10 Jahre Referentin beim Deutschen Franchise-Institut e.V. und unterrichtete zukünftige Franchisegeber.

www.wiesbaden.initiat.de, Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Nickname: Bettina Momm

Beschreibung stammt vom Autor; existXchange.de haftet nicht für die Richtigkeit oder den Inhalt.

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Ursprünglich aus dem Französischen stammend, tauchte der Begriff „Franchise“ im 17. Jahrhundert erstmals in Zusammenhand mit lizenzierten Geschäftsfeldern auf. Damals gewährten Könige einzelnen Personen das Privileg bestimmte Erzeugnisse zu produzieren oder zu vertreiben. Heute definiert sich das System laut Deutschem Franchise-Verband als „ein auf Partnerschaft basierendes Absatzsystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung“. 

Franchising – eine perfekte Symbiose!

Der Franchisegeber übernimmt die Planung, Durchführung und Kontrolle seines Geschäftsmodells. Er erstellt ein unternehmerisches Gesamtkonzept, das von seinen Geschäftspartnern, den Franchise-Nehmern, selbstständig an den einzelnen Standorten umgesetzt wird. Vorteile des Franchisings für den Lizenznehmer sind unter anderem der schnelle Markteinstieg, der Rückhalt durch professionelles Marketing sowie eine höhere Kreditwürdigkeit  bei den Banken. Dafür muss der Franchisenehmer einen Teil seiner Erträge an den Franchisegeber zahlen. Als Nachteile gelten zudem teils restriktive Verträge mit den Franchise-Gebern sowie fehlende Einflussnahme auf die Geschäftspolitik.

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Ausblick

Nach Analysen des Deutschen Franchise-Verbandes befindet sich die Franchise-Branche in einem ständigen Wachstum. Franchisegeber und Franchise-Nehmer, die Beschäftigten der gesamten Branche sowie die erwirtschafteten Umsätze nahmen in den letzten Jahren ständig zu.

So haben im Jahr 2005 870 Franchise-Geber gemeinsam mit ihren 48.700 Franchise-Nehmern und 421.000 Arbeitsnehmern einen Umsatz von 32,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies bedeutet einen Zuwachs von 3,7% gegenüber dem Vorjahr. 

Zukunftschancen

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Laut einer Studie des internationalen Centrums für Franchising und Cooperation haben Franchisenehmer gegenüber  unabhängigen Gründern  wesentliche bessere Erfolgsaussichten. Sie scheitern in den ersten vier Jahren deutlich seltener. Insbesondere im ersten Jahr nach Unternehmensstart müssen Gründer, die sich ohne ein Franchise-System selbstständig gemacht haben, mit einer höheren Ausfallquote rechnen. Im Franchising beträgt diese lediglich ein bis fünf Prozent.

Hinzu kommt, dass durch den schnelleren und nachhaltigeren Markteintritt die Umsätze von Franchisenehmern gegenüber anderen Selbstständigen bis zu 2,5 mal höher liegen.

Ein weiterer großer Vorteil für den Gründer besteht darin, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit, seinen Businessplan für die Finanzierung seines Vorhabens im Franchising bei den Banken durchzusetzen und auch öffentliche Fördermittel zu erhalten, wesentlich höher ist als ohne Franchising. Initiat hat eine Erfolgsquote von ca. 90 % bei allen eingereichten Finanzierungen.

Fazit

Franchising kann für viele Menschen, die vor der Frage stehen, sich selbstständig zu machen, die ideale Lösung sein, vom Start weg ihre Chancen zu erhöhen und ihre Risiken zu minimieren.  Als „schlüsselfertiges“ Konzept ist Franchising das zukunftsweisende Erfolgsmodell für Selbstständige.

Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden.

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