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Was ist Franchising? |
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McDonalds, Burger King, Wienerwald und die OBI-Märkte haben eines gemeinsam – alle vier basieren auf dem Franchising-Prinzip. Kurz: Der Franchise-Geber stellt dem Franchise-Nehmer sein Geschäftsmodell für die regionale Nutzung gegen Entgelt zur Verfügung. Franchising: ein Konzept, das für viele Existenzgründer wie geschaffen zu sein scheint. Der lokale Vertrieb einer bereits eingeführten Marke, die professionell beworben wird; einheitliche Ausstattung, dazu eine meist zentrale Buchhaltung und das System-Know-How mit Alleinstellungsmerkmalen, damit der Gründer sich vom ersten Tag an von seiner Konkurrenz abgrenzen kann.
Beschreibung stammt vom Autor; existXchange.de haftet nicht für die Richtigkeit oder den Inhalt. Ursprünglich aus dem Französischen stammend, tauchte der Begriff „Franchise“ im 17. Jahrhundert erstmals in Zusammenhand mit lizenzierten Geschäftsfeldern auf. Damals gewährten Könige einzelnen Personen das Privileg bestimmte Erzeugnisse zu produzieren oder zu vertreiben. Heute definiert sich das System laut Deutschem Franchise-Verband als „ein auf Partnerschaft basierendes Absatzsystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung“. Franchising – eine perfekte Symbiose!Der Franchisegeber übernimmt die Planung, Durchführung und Kontrolle seines Geschäftsmodells. Er erstellt ein unternehmerisches Gesamtkonzept, das von seinen Geschäftspartnern, den Franchise-Nehmern, selbstständig an den einzelnen Standorten umgesetzt wird. Vorteile des Franchisings für den Lizenznehmer sind unter anderem der schnelle Markteinstieg, der Rückhalt durch professionelles Marketing sowie eine höhere Kreditwürdigkeit bei den Banken. Dafür muss der Franchisenehmer einen Teil seiner Erträge an den Franchisegeber zahlen. Als Nachteile gelten zudem teils restriktive Verträge mit den Franchise-Gebern sowie fehlende Einflussnahme auf die Geschäftspolitik. Anzeige AusblickNach Analysen des Deutschen Franchise-Verbandes befindet sich die Franchise-Branche in einem ständigen Wachstum. Franchisegeber und Franchise-Nehmer, die Beschäftigten der gesamten Branche sowie die erwirtschafteten Umsätze nahmen in den letzten Jahren ständig zu. So haben im Jahr 2005 870 Franchise-Geber gemeinsam mit ihren 48.700 Franchise-Nehmern und 421.000 Arbeitsnehmern einen Umsatz von 32,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies bedeutet einen Zuwachs von 3,7% gegenüber dem Vorjahr. ZukunftschancenLaut einer Studie des internationalen Centrums für Franchising und Cooperation haben Franchisenehmer gegenüber unabhängigen Gründern wesentliche bessere Erfolgsaussichten. Sie scheitern in den ersten vier Jahren deutlich seltener. Insbesondere im ersten Jahr nach Unternehmensstart müssen Gründer, die sich ohne ein Franchise-System selbstständig gemacht haben, mit einer höheren Ausfallquote rechnen. Im Franchising beträgt diese lediglich ein bis fünf Prozent. Hinzu kommt, dass durch den schnelleren und nachhaltigeren Markteintritt die Umsätze von Franchisenehmern gegenüber anderen Selbstständigen bis zu 2,5 mal höher liegen. Ein weiterer großer Vorteil für den Gründer besteht darin, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit, seinen Businessplan für die Finanzierung seines Vorhabens im Franchising bei den Banken durchzusetzen und auch öffentliche Fördermittel zu erhalten, wesentlich höher ist als ohne Franchising. Initiat hat eine Erfolgsquote von ca. 90 % bei allen eingereichten Finanzierungen. FazitFranchising kann für viele Menschen, die vor der Frage stehen, sich selbstständig zu machen, die ideale Lösung sein, vom Start weg ihre Chancen zu erhöhen und ihre Risiken zu minimieren. Als „schlüsselfertiges“ Konzept ist Franchising das zukunftsweisende Erfolgsmodell für Selbstständige. Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden. „Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden. Der Autor alleine ist für den Inhalt des Artikels (und ggf. die Beschreibung des Autors) verantwortlich, existXchange.de übernimmt dafür keine Verantwortung. Ebenso haftet existXchange.de nicht für Inhalte von Seiten, auf die in diesem Artikel verlinkt wurde.“ Trackback(0)TrackBack URI für diesen EintragKommentare (0)Jeder Kommentar gibt die Meinung seines Verfassers wieder; existXchange.de macht sich ausdrücklich nicht den Inhalt der Kommentare zu eigen. Ebenso haftet existXchange.de nicht für Inhalte von Seiten, auf die in einem Kommentar verlinkt wurde. RSS feed KommentareKommentar schreiben |
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