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Franchising - ungeahnte Karrierechancen

Niemand ist heute vor Arbeitslosigkeit gefeit. So mancher hat sich schon die Frage „Existenzgründung – ja oder nein?“ gestellt. Eine Firma gründen – klingt gut. Funktioniert die Idee überhaupt? Gibt es einen Markt? Lässt sich damit Geld verdienen? Selbst, wer alle Fragen mit „ja“ beantworten kann, hat keine Erfolgsgarantie. Interessante Karrierechancen bietet alternativ das Franchising. Die Gründerin bzw. der Gründer übernimmt hierbei ein markttaugliches, praxiserprobtes Geschäftskonzept. In drei Folgen informieren wir Sie mit praktischen Tipps und zahlreichen Hinweisen rund um das Zukunftsthema Franchising.
initiat

Über den Autor

initiat ist spezialisiert auf die Beratung von Existenzgründern, die sich als Franchise-Nehmer selbständig machen möchten. Vor allem berät initiat Existenzgründer bei der Finanzierung und empfielt passenden Franchise-Systeme, die eine ausführliche persönliche Bewertung erfolgreich durchlaufen haben.

Web: www.initiat.de, Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Beschreibung stammt vom Autor; existXchange.de haftet nicht für die Richtigkeit oder den Inhalt.

Franchising – das Grundprinzip

So funktioniert es: Der Existenzgründer bzw. die Existenzgründerin übernimmt ein markttaugliches, praxiserprobtes Geschäftskonzept. Er tritt unter dem bekannteren Markennamen des Franchise-Unternehmens auf. Vom Franchise-Geber erhält der Gründer alle wichtigen Informationen zu Produkt, Standortwahl, Einrichtung und Marketing und er wird durch Schulungen vorbereitet. Für dieses Paket zahlt der Franchise-Nehmer in der Regel eine Eintrittsgebühr und laufende Gebühren. Der Franchise-Nehmer bietet als selbstständiger Unternehmer mit eigenem Kapitaleinsatz Produkte und Dienstleistungen an. Der Gründer agiert am lokalen Markt. Der Geber optimiert seinerseits ständig die Abläufe und entwickelt Innovationen. Beide Partner halten sich an vertraglich festgelegte Rechte und Pflichten. Seine regionale Tätigkeit und die Einbettung in ein stabiles Netzwerk machen den Franchise-Nehmer um ein Vielfaches erfolgreicher als den „freien“ Unternehmer.

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Das Franchise-Prinzip erinnert an eine gut funktionierende Ehe: auch sie beruht auf ständigem Geben und Nehmen. Im Fall Franchising ergänzen sich beide Partner durch ihre Arbeitsteilung. Sie verfolgen dieselben Ziele: maximaler Gewinn und maximale Sicherheit.

Geschichte

Mitte des vorletzten Jahrhunderts steckte Franchising noch in den Kinderschuhen. Zu den Vorreitern gehörte die amerikanische Nähmaschinenfabrik Singer. Letztere gab fahrenden Händlern die Erlaubnis, ihre Produkte zu vertreiben. Dem Unternehmen folgten namhafte Firmen wie General Motors, Cola Cola und Pepsi Cola.

Knapp 100 Jahre später, 1955, platzierte Ray Kroc Hackfleisch zwischen Brötchenhälften. Gleichzeitig bot er ein komplettes Restaurant-Design, professionelle Werbung und umfangreiche Schulungen an. Mit seinem Konzept McDonald’s avancierte der Amerikaner zum Vater des modernen Franchising. Heute gehört die Fast-Food-Kette mit über 14.000 Betrieben zu den weltweit führenden Systemen

Auch in Deutschland kommt diese Unternehmensform an. Sie verzeichnet kontinuierlich enorme Wachstumszahlen. Zu den hinlänglich bekannten Branchenführern gehören u. a. der Heimwerkermarkt OBI, der Autovermieter Sixt, Porta Möbel und der Body Shop. Auch Großunternehmen wie beispielsweise Siemens, Swatch und Quelle entdecken das Franchising.

Alle Branchen sind vertreten

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Franchising ist attraktiver als sein Ruf. Über 900 unterschiedliche Unternehmen bieten in Deutschland zurzeit Franchise-Partnerschaften an. Die Bandbreite an Konzepten ist riesig. Sie reicht von A wie Aus- und Fortbildung, B wie Beratung über H wie Hotelbetrieb, I wie Internetdienst, R wie Reiseservice bis Z wie Zeitschriftenhandel.

Dabei gibt es Systeme, die dem Franchise-Nehmer viel unternehmerische Freiheit lassen, aber auch solche, die den Gründer fest an die Hand nehmen. Es gibt Geschäftskonzepte für den kleinen sowie großen Geldbeutel. Neben dem Einstieg in Vollzeit eignen sich so manche Systeme für den Start im Nebenerwerb. Für Risikofreudige ist ebenso etwas dabei wie für die, die auf Nummer sicher gehen wollen. Bewährte oder neuartige Geschäftsideen – auch hier haben Interessenten die Wahl.

Für jede berufliche Vorqualifikation gibt es das passende System. Bei einigen reicht eine abgeschlossene Ausbildung, andere setzen ein Hochschulstudium und mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung voraus.

Franchise-Nehmer kommen heute aus allen sozialen Schichten und allen erdenklichen beruflichen Sparten. Zum positiven Image des Franchising trägt die Tatsache bei, dass sich zunehmend ehemalige Geschäftsführer und Ex-Vorstände für diese Unternehmensform entscheiden.

Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden.

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