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Ratschlag gebraucht(Unternehmung) 15.03.2009 11:06
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Ratschlag gebraucht(Unternehmung)
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Vorgeschichte:
Ich arbeite an einem Projekt an einer Hochschule mit,dieses nähert sich seinem Ende, ich und mein Mitstreiter sehen in unserem Projekt erhebliches Potenzial, darum streben wir eine Unternehmung an.
Doch hat sich nach Aufstellung des Geschäftsplans herrausgestellt, das wir nicht unter 2 Mio starten brauchen. Doch keiner hat dieses Geld oder kann es einfach so besorgen und wir wollen aufkeinen Fall mit Schulden anfangen.Was zu sagen ist das wir eine Produktion aufbauen würden, also es sich nicht um eine Internetsache handelt, sondern um ein richtiges Produkt, was hergestellt werden muss.(vollkommen patentiert)
(Ein Problem ist aber das der Markt vollkommen unerschlossen ist)
Deswegen haben wir uns Gedanken gemacht und sind dabei auf 2 Ideen gestossen:
1. Co-Operation (Joint Venture)
Wir würden uns nach einem Unternehmen umschauen das die nötigen Mittel besitzt, sowie bereit wäre mit uns das Projekt anzugehen.
Probleme die wir dort sehen sind:
Das wir über den Tisch gezogen werden.
Das unsere Vorstellungen und Wünsche bei der Umsetzung nur schwer durchzusetzen sind, sowie wenn das Patent ausläuft wir entfernt werden.
Auch das finden eines geeigneten Unternehmens ist schwer an sich.
(Wir wissen auch das dieser Weg uns nur einen kleinen Gewinn bringt, aber ein deutlich geringeres Risiko als 2.)
2. Gründung einer AG
Überzeugungsabreit zu leisten wäre unserer Meinung nach kein Problem, da wir schreiben bis ins Innenministerium haben, Leiferanten und mögliche Abnehmer, sowie ein fast Marktfähiges Produkt was noch 6-12 Monate feinjustierung und Einsatzanpassung braucht.
Probleme die wir hier sehen:
Wir können höchsten das Patent und Förderung einbringen, was zusammen rund 100T € nach unseren Schätzungen betragen wird, somit wären wir nur ein kleinerer Aktionär, was uns vermittelt die Kontrolle über das Patent zu verlieren.
Wir kennen leider nicht grade viele die in der Lage sind 10T € oder mehr in die Unternehmung zu investieren, wodurch wir uns erst auf die Suche nach potenziellen Investoren machen müssten.(Wie finden und auch Ansprechen, ansprechbar machen??)
Vorteile dieser Lösung sind aber:
Wir könnten das Portenzial vollkommen ausschöpfen unsere Ideen für die Weiterentwicklung einbringen, sowie neue Ideen in die Umsetzung bringen.
Wir haben einen höheren Gewinn als bei 1. und zudem auch nicht ganz so große Bedenken abgestossen werden zukönnen.
Wir hätten eine solide Basis für weitere Projekte und Umsetzungen.
Mein Anliegen ist nun andere Meinungen zu hören, ob unsere Überlegungen soweit richtig sind und/oder ob es noch andere mögliche Wege gibt diese Summe aufzutreiben.
mfg impyer
(habe in mehren Foren versucht eine Antwort zu bekommen, doch leider ist bis jetzt keinerlei Antwort zu sehen)
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Re:Ratschlag gebraucht(Unternehmung) 16.03.2009 09:48
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Hallo impyer,
dass Sie bislang vergeblich auf Antworten gewartet haben liegt wohl daran, dass die meisten Existenzgründer eher anders gelagerte Vorhaben verfolgen. Abgesehen davon: Es ist auch nicht ganz einfach, konkrete Antworten auf Ihre Fragen zu geben. Bis auf zwei:
1. Ihre Überlegungen sind grundsätzlich nicht falsch.
2. Um Ihnen konkrete Ratschläge zu geben, liegen trotz Ihrer umfassenden Ausführungen einfach zu wenig Informationen vor.
Förderbanken der Länder (hier beispielsweise die LfA Förderbank Bayern) finanzieren Innovationsgründungen. Auf der webseite www.lfa.de heißt es zu dem Thema beispielsweise:
"Förderungsfähige Vorhaben: Zielgruppe sind Unternehmen, die technologisch neue bzw. wesentlich verbesserte Produkte oder Verfahren selbst entwickeln und am Markt einführen, aber auch solche, die neue Technologien hinzukaufen und im eigenen Betrieb einsetzen. Wir empfehlen, bei der Festlegung der Projektinhalte die kostenlosen Beratungsangebote der Innovationsberatungsstellen und der Bezirksregierungen in Anspruch zu nehmen. [...] Im Falle fehlender Sicherheiten kann eine Risikoentlastung beantragt werden. Auch Beteiligungskapital kommt zur Mitfinanzierung in Frage"
Vielleicht hilf Ihnen dieser Hinweis ja weiter und Sie recherchieren bei der Förderbank Ihres Bundeslandes.
Viel Glück
Peter Gehring
www.gruender-kompetenz.de
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Re:Ratschlag gebraucht(Unternehmung) 16.03.2009 12:10
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Hallo impyer,
dass Sie bislang vergeblich auf Antworten gewartet haben liegt wohl daran, dass die meisten Existenzgründer eher anders gelagerte Vorhaben verfolgen. Abgesehen davon: Es ist auch nicht ganz einfach, konkrete Antworten auf Ihre Fragen zu geben.
Ich möchte ja auch keine konkreten Antworten haben, es ist mir in vollem Umfang klar, dass wir selbst die Finanzierung stellen müssen.
Was ich möchte sind einfach Vorschläge wie eine Finanzierung gemacht werden kann und welche Vor- und Nachteile es bei den verschiedenen gibt.
Ich danke aber jetzt schon einmal für ihre Antwort
1. Ihre Überlegungen sind grundsätzlich nicht falsch.
Das ist schon mal erleichternd, damit haben wir schonmal eine Gedankengrundlage.
2. Um Ihnen konkrete Ratschläge zu geben, liegen trotz Ihrer umfassenden Ausführungen einfach zu wenig Informationen vor.
Deswegen sind wir zurzeit auch auf der Suche nach einer guten Exestenzgründungsberatung.
wobei, kein Geschäftsplan mehr erstellt werden muss, da dies die wirtschaftsfakultät übernommen hat, wobei ich finde ein sehr gutes Konzept herrausgekommen ist.
(unser Patent wurde einmal auf 500T € geschätzt, aber wir persönlich sehen in ihm nur 10% davon, weil es so ein großer Aufwand ist es umzusetzen und wir soviel Kapital brauchen, ist diese Sichtweise gut?)
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zum Beteiligundskapital gibt es da noch fragen:
1. Ist es eine gute Idee die Firma über Beteiligungskapital zu gründen?
(wir würden ja grade einmal 100T € einbringen was nur max 0,5% vom Eigenkapital beträgt)
2a. Was ist besser eine Stille Beteiligung oder direkte / offene Beteiligung?
2b. Nach ersten Beredungen untereinander könnten wir uns vorstellen, das wir 3-4 Beteiligungsunternehmen anwerben und damit es versuchen, da seh sehr gut planbar zu seinen scheint, da festzinsen aufkommen.
Die Frage die wir uns dabei stellen ist, wie ist es am sinnvollsten Anzugehen:
Erste Ideen:
I.
30% still 70% offen
II.
50% still 50% offen
III.
70% still 30% offen
IV. von 100% still sehen wir ab, da dort dann vollkommen Zinsen anfallen und bei 100% offen sehen wir die gefahr der zunehmenden Einmischung in den Geschäftsablauf.
3. Auch würden wir eine Minderheitsbeteiligung somit erreichen, wenn es 3-4 Beteiligungsgesellschaften sind, sowie Förderung oder ist dort ein Fehler in der Denkweise?
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eine weitere Frage ist, wo wir uns einen guten Berater suchen könnten und diesen auch ein wenig vorher durchleutchen könnten, wenn dort jemand einen Rat hat wäre das sehr hilfreich.
Zur Förderung ist zusagen das wir schon erste Informationen eingeholt haben.
Auf jedenfall wollen wir es ohne Bankschulden aufstellen, da wir dort sehr große Risiken sehen.
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nochmals vielen dank für ihre Einschätzung,es tut gut, wenn wenigstens eine Reaktion erfolgt.
mfg impyer
Beitrag geändert von: impyer, am: 16.03.2009 13:00
Beitrag geändert von: impyer, am: 16.03.2009 13:01<br><br>Beitrag geändert von: impyer, am: 16.03.2009 13:16
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Aw: Re:Ratschlag gebraucht(Unternehmung) 08.11.2011 18:41
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Falls Ihr Anliegen immernoch aktuell ist einen guten Berater im Bereich Unternehmensberatung zu finden, dann würde ich folgenden Link empfehlen:
www.advico-ag.de
und für Startfinanzierungen würde ich auch die Teilnahme an dem folgenden Wettbewerb empfehlen:
www.new-by-you.de
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Aw: Re:Ratschlag gebraucht(Unternehmung) 13.12.2011 09:17
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Hallo. Sicherlich: die Fragen bzw. der Umriss ist zwar an sich relativ klar verständlich, aber konkrete Antworten lässt die Fragestellung an sich nicht unbedingt zu. Fakt aber ist, dass ein Unternehmensberater einen Großteil Ihrer Fragen mit Sicherheit zu beantworten vermag. Im Folgenden ein Link, der hier in jedem Fall weiterhelfen dürfte: www.gruenderlexikon.de/magazin/welcher-b...endung-helfen-faq-27
Viel Glück und viel Erfolg! LG, Sandra vom Gründerlexikon
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