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Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 19.10.2006 00:33
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In diesem Thread wird dieser Contentartikel diskutiert: Web 2.0 – Technologie, Userbility und Business
Vielen Dank für diesen hervorragenden Artikel - das Web 2.0 ist ja wirklich ein sehr spannendes Thema!
Mich faszinieren dabei vor allem drei Punkte:
Demokratisierung von Information: Informationen sind frei zugänglich und das de facto Monopol einiger weniger Menschen zur Veröffentlichung von Meinung ist durch Blogs, Foren u.ä. aufgebrochen.
Kollektive Intelligenz: viele Wikipedia-Artikel sind gerade deswegen so gut, weil so viele Experten zusammen daran arbeiten...
Socialising und Networking: Gerade Blogs, Foren, Fotosharing u.ä bringen Menschen zusammen, die sich sonst wohl nie kennen gelernt hätten. Wenn sich der erste Start-up auf existXchange.de gefunden hat, verwandeln wir die Headquarters in Teisendorf-City/Obb. in eine riesige (Visitenkarten-)Party-Zone 
Aber jetzt will ich Ihnen eine Frage stellen: welche Möglichkeiten sehen Sie für Unternehmen, das Web 2.0 zu nutzen?
Viele Grüße nach Offenburg 
j2<br><br>Post geändert von: ANdy, am: 19/10/2006 16:40
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 19.10.2006 10:11
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Hallo zusammen,
den Artikel finde ich ebenfalls sehr gut - zeigt er doch deutlich, dass es in Zukunft noch wichtiger werden wird, den Massen an Informationen Herr zu werden. Vielleicht ermöglicht Web 2.0 ganz neue Berufssaussichten. "Informationsdienstleister" werden in Zukunft sicher gefragt, wenn es darum geht aus der Vielfalt und Fülle der Informationen letztendlich die gewünschten Ergebnisse zu finden.
Bereits jetzt stellt das Internet diese Möglichkeit dar - wenn alles noch verknüpfter und "socialised" wird sehe ich hier doch einen großen Ansatz für Dienstleistungen.
MfG
Angela Ludwig<br><br>Post geändert von: ANdy, am: 19/10/2006 16:41
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 19.10.2006 10:41
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Angela Ludwig schrieb:
Bereits jetzt stellt das Internet diese Möglichkeit dar - wenn alles noch verknüpfter und "socialised" wird sehe ich hier doch einen großen Ansatz für Dienstleistungen.
Das ist auf jeden Fall eine spannende Entwicklung, die sich hier auftut. Viele sagen, dass das keine neue Entwicklung ist, sondern das, was das Internet schon immer ausmachte. Auf jeden Fall denke ich schon, dass der Begriff web 2.0 eine neue Fokussierung des breiten Angebots zeigt - weg von reiner Informationsdarbietung hin zu vernetzten interaktivem Austausch von Wissen und Informationen. In diesem Bereich entsteht zur Zeit viel Neues. Schaffen wir die nächste Internetblase oder ist das dieses mal eine nachhaltigere Entwicklung? Ich vermute, eine Konsolidierung wird irgendwann auch in diesem Bereich kommen, doch werden sicher auch einige nutzbringende Angebote überbleiben und gedeien. Auf jeden Fall wird dies spannend zu beobachten sein...
Herzliche Grüße aus dem sonnigen Chiemgau,
Andreas Hörfurter<br><br>Post geändert von: ANdy, am: 19/10/2006 16:41
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 21.10.2006 21:11
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Angela Ludwig schrieb:
Vielleicht ermöglicht Web 2.0 ganz neue Berufssaussichten. "Informationsdienstleister" werden in Zukunft sicher gefragt, wenn es darum geht aus der Vielfalt und Fülle der Informationen letztendlich die gewünschten Ergebnisse zu finden.
Ein interessanter Punkt. Ich dachte bisher eigentlich immer, dass da vor allem Chancen für Suchmaschinen und große Portale liegen (in Zukunft auch in der Indizierung von Images und Videos)...
Chancen liegen aber auch in der Aufbereitung von Daten, rein technisch in der Transformation (z.B. Text <-> Sprache) aber eben auch in der Einordung, Klassifizierung, Bewertung, Erklärung, Bereitstellen von Tutorials u.s.w.
Ein "Informationsdienstleister" wird dann wahrscheinlich weniger bloß Informatinen auswählen, sondern diese neu zusammenfügen, Zusammenhänge erklären und seine Bewertung abgeben. Eigentlich nichst anderes als jetzt schon ein Anbieter von Seminaren oder ein Aktien-Analyst macht...
Spannendes Thema!
VG 
j2
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 22.10.2006 11:40
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Wäre schön wenn die Entwicklung in Bezug auf Transformation Text/Sprache noch besser funktionieren würde. Unser Dragon-Programm ist zwar nicht schlecht... doch immernoch zu umständlich.
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 22.10.2006 14:08
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Hallo zusammen,
es freut mich sehr, dass es hier einen Austausch an Meinungen gibt - klasse
Nun, das Web 2.0 (ist ja eigentlich nur eine Bezeichnung für den derzeitigen Entwicklungsstand des Internets) bietet für Unternehmen schon einige Vorteile, wenn man es richtig anwendet. Das ist die Grundvoraussetzung.
In den nächsten Jahren werden neue Berufe und Ausbildungen auf den Markt kommen. Darunter könnte durchaus auch der Informationsdienstleister oder ähnliches fallen. Frau Angela Ludwig ist da schon auf dem richtigen Weg.
Für Unternehmen wie Amazon wird das Web 2.0 neue Service-Wege eröffnen. So könnte ich mir vorstellen, dass der einzelne Kunde einen Art Fragebogen bei der Anmeldung ausfüllt und danach kreiiert Amazon ein kundenspezifisches Produktprogramm. Der Kunde XYZ öffnet nach Anmeldung Amazon.de und sieht wirklich nur die Artikel, die ihn ansprechen. Die Werbebranche könnte in Zukunft ebenfalls in diese Richtung agieren - kundenspezifische Werbung, etc.
Für Redaktionen und große Zeitungsverlage dient das Web 2.0 als erster Schritt hin zur Television. Das könnte heißen, dass redaktionelle Dienstleistungsportale wie baden-online.de, faz.de, etc. mehr und mehr die Interaktivität des Internets für sich gewinnen. Beispiel: Ein Artikel in der Zeitung. Am Ende des Textes steht ein Vermerk: "Möchten Sie mehr Bilder und ein exklusives Interview sehen, klicken Sie auf "XYZ.DE"... Internetportale können und werden für Verlage mehr und mehr zur Ergänzung einer klassischen Publikation wie die Zeitung. Auch Artikeldarstellungen werden sich in einigen Monaten ändern.
Ein weiterer Schritt in Richtung Web 2.0 werden, ob wir es wünschen oder nicht, kommerzielle Dienste. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es Premium-Accounts oder ähnliches, die dann auch einen monatlichen Betrag kosten, geben wird.
In naher Zukunft wird es ein Gut geben, für das sehr viel Geld bezahlt wird: Informationen. Beispiel: Ein bekannter Film- und Musikpublisher wird Ende des Jahres alle seine Musikhits auf seiner Firmenpräsenz kostenlos zum Download veröffentlichen. Klar, jetzt denkt jeder, "man ist der dumm, damit macht er doch seinen Markt kaputt" - nun, wenn wir jedoch mal genauer hin sehen, dann ist das ein toller Plan. Die Piraterie wird und werden wir nicht stoppen können. Das haben die großen Hersteller von Musik-CDs teilweise schon verinnerlicht. Also, wenn man das nicht bekämpfen kann, warum dann nicht den Spieß umdrehen und das Übel für sich gewinnen? Bevor der "Kunde" die MP3-Datei kostenlos runterladen darf, muss er sich auf der Internetfirmenseite des Musikpublishers anmelden und füllt einen kundenspezifischen Fragebogen aus. Der Publisher übernimmt die gesamten Daten in eine große "Potential-Kunden-Datenbank". Diese wächst und gedeiht prächtig, denn jeder will ja den kostenlosen Service genießen. Irgendwann sieht der Publisher, dass 2.000.000 Leute Country-Musik voll super finden und dann ist es ein leichtes, genau hierfür eine Musik-CD zu machen und die 2.000.000 Leute davon zu überzeugen, diese zu kaufen (kann man ja, weil man die restlichen Lieder ja um sonst bekommt...). Weitere Vorteil: Andere Unternehmen klopfen still und heimlich bei dem Publisher an und fragen, was die Datenbank "kosten" soll
Dienstleistungen werden in Deutschland in den nächsten Jahren wachsen, dafür spricht nicht nur das Web 2.0. Seien wir mal ehrlich: Produziert wird in asiatischen Ländern oder Osteuropa mittlerweile günstiger als in Deutschland. In Deutschland müssen die Tüftler, die Ingeneure, die Wissenschaftler, die Planer und und und sitzen, die die komplette Organisation/Weiterentwicklung, usw. tragen. Ähnlich verhält es sich mit dem Internet und den daraus resultierenden Dienstleistungen. Wenn ich da nur an die Möglichkeit via Live-Stream denke...
Doch gehen wir auch mal tief in die Industrie hinein. Das Web 2.0 und daraus resultierende Entwicklungen wie beispielweise der RFID-Chip können die Produktion und Logistikprozesse in 5-10 Jahre deutlich transparenter gestalten. Beispiel: Ich bin Produktplaner bei einem Industrieunternehmen und dafür verantwortlich, dass kurzfristig Produkte aus der Produktion zur Verfügung stehen, etc.
Über das Internet oder Intranet wird es mit Hilfe des Chips möglich sein, in Echtzeit (siehe "Echtzeit-Maschine" im Artikel) zu sehen, wo sich das Teil in der Produktion befindet und welche Produktionswege es noch gehen muss. Rein theoretisch wäre es sogar möglich, eine kundenspezifische Produktion zu gestalten. Ich habe Material A,B und C. Alle drei Werkstoffe durchlaufen bis zu einem gewissen Punkt die gleichen Produktionswege. Ist die Nachfrage nach Produkt A aktuell größer als die von B und C, könnte ich in Echtzeit (just in time sozusagen) mit einem Knopfdruck im Internet dem Computer sagen, er soll jetzt lieber 200 St. von A statt von B oder C produzieren... sowas würde ich transparente Produktion nennen.
In der Logistik wäre es möglich über Internet und dem Chip alle Sendungen und Lieferung exakt zu verfolgen. In Echtzeit sozusagen sehen können, wie meine Ware am Hamburger Hafen auf ein Schiff verladen wird, etc.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich denke, dass die Internettechnologie für viele Branchen (Industrie, Verlage und Medien, etc.) Vorteile bringen kann, sofern (und das betone ich ausdrücklich), man es richtig anwendet...
Ein Nachteil hat und wird das ganze haben: Jeder einzelne Mensch wird auf einer gewissen Art und Weise transparent für den Markt. Es könnte irgendwann passieren, dass Ihre Frau Sie eines schönen Abends plötzlich anspricht und fragt: "Sag mal Harry, warum warst du vor zwei Tagen, gestern und heute in der Roxibar..." 
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 22.10.2006 20:14
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TG_OG schrieb:
Für Redaktionen und große Zeitungsverlage dient das Web 2.0 als erster Schritt hin zur Television. Das könnte heißen, dass redaktionelle Dienstleistungsportale wie baden-online.de, faz.de, etc. mehr und mehr die Interaktivität des Internets für sich gewinnen. Beispiel: Ein Artikel in der Zeitung. Am Ende des Textes steht ein Vermerk: "Möchten Sie mehr Bilder und ein exklusives Interview sehen, klicken Sie auf "XYZ.DE"... Internetportale können und werden für Verlage mehr und mehr zur Ergänzung einer klassischen Publikation wie die Zeitung. Auch Artikeldarstellungen werden sich in einigen Monaten ändern.
Ein weiterer Schritt in Richtung Web 2.0 werden, ob wir es wünschen oder nicht, kommerzielle Dienste. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es Premium-Accounts oder ähnliches, die dann auch einen monatlichen Betrag kosten, geben wird.
Mit dem Medium Internet müssen vor allem die klassischen Printmedien ihre Strategien überdenken. Viele der großen Verlage ahebn dies ja schon getan. Und werden es auch noch weiter ausbauen müssen. Selbst regionale Zeitungen wie Reiff Medien (Offenburg)investieren derzeit viel Geld um hier sich strategisch gut possitionieren zu können. Dies ist unabdingbar. Ich glaube zwar nicht das auf absehbare Zeit Zeitungen oder Magazine nicht mehr gedruckt werden, jedoch wächst wie wir auch hier in unserem Portal sehen die Internet-Communities, somit müssen Verlage eben auch diesen Absatzmarkt in ihre Geschäftstrategien einbeziehen.
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 23.10.2006 09:50
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Ich als Bibliothekarin...
...bin selbstredend davon überzeugt, dass Bücher und Printmedien nicht "aussterben" werden
Sicher, zu Zeiten der Kutschen konnte man sich nicht vorstellen, dass das laute, lärmende und stinkende Automobil eines Tages die Kutschen von der Straße verdrängt. Dennoch glaube ich, dass zumindest unsere Generation nicht auf Dauer nur mit Online-Informationen leben kann.
"Informationsdienstleister" als Berufsbezeichnung: das lernt man bereits seit Jahren im Bibliotheksstudium, dass der Bibliothekar nicht mehr der Mensch ist, der nur die Bücher in einem Gebäude sammelt und den anderen Menschen zur Verfügung stellt. Wenn man heute an der Hochschule der Medien studieren möchte heisst man nach erfolgreichem Abschluss "Informationsmanager". Früher waren es die "Dokumentare", dann die "Informationswirte". Man kann es drehen und wenden wie man möchte: der Grundgedanke ist der gleiche.
Es geht schlichtweg darum, die Massen an Informationen auszuwerten.
Wenn es dank neuer Technologien möglich ist, solche immensen Mengen von Daten auszuwerten (s.o. die 2 Mio.), schafft dies meinetwegen ein leistungsfähiger Rechner - doch wer bringt diesem PC bei, was er wie auswerten soll? Diese Leute werden dann bei den oben genannten Musikverlagen, Filmproduktionsfirmen, Zeitschriftenverlagen etc. zum Einsatz kommen.
Und was den "gläsernen Menschen" betrifft: Damit wird sich zu gegebener Zeit schon der Datenschutz beschäftigen...
Angela Ludwig
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 23.10.2006 10:18
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TG_OG schrieb:
Für Unternehmen wie Amazon wird das Web 2.0 neue Service-Wege eröffnen. So könnte ich mir vorstellen, dass der einzelne Kunde einen Art Fragebogen bei der Anmeldung ausfüllt und danach kreiiert Amazon ein kundenspezifisches Produktprogramm. Der Kunde XYZ öffnet nach Anmeldung Amazon.de und sieht wirklich nur die Artikel, die ihn ansprechen. Die Werbebranche könnte in Zukunft ebenfalls in diese Richtung agieren - kundenspezifische Werbung, etc.
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Ein Nachteil hat und wird das ganze haben: Jeder einzelne Mensch wird auf einer gewissen Art und Weise transparent für den Markt. Es könnte irgendwann passieren, dass Ihre Frau Sie eines schönen Abends plötzlich anspricht und fragt: "Sag mal Harry, warum warst du vor zwei Tagen, gestern und heute in der Roxibar..."
Dazu steht in der aktuellen BrandEins ein interessanter Artikel:
www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?...u2172382231077608172
Das ist also nicht pure Zukunftsmusik, sondern im Entstehen. Ob man es gut finden muss? Ich weiß es nicht, Werbung an sich ist nichts schlechtes. Mündig sollte man als Käufer sowieso bleiben... Aber gerade merke ich es an mir selber: Ich fange an zu überlegen, ob ich mir nicht ein Macbook kaufen soll und gleichzeitig wird auf unserer Website Werbung für die Apfelfirma geschaltet. Und mein "Haben-Will"-Reflex wird da schon gefördert. Insgesamt ist mir auf jeden Fall Werbung schon lieber, wenn ich auch Angebote bekomme, die mich tatsächlich interessieren. Und als Geschäftsmann sehe ich in den neuen Werbeformen des Internets auf jeden Fall Potenzial.
Herzliche Grüße und einen guten Start euch allen in eine erfolgreiche Woche,
Andreas Hörfurter
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Re:Web 2.0 – Technologie, Usability und Business 23.10.2006 11:10
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ANdy schrieb:
Ich fange an zu überlegen, ob ich mir nicht ein Macbook kaufen soll und gleichzeitig wird auf unserer Website Werbung für die Apfelfirma geschaltet. Und mein "Haben-Will"-Reflex wird da schon gefördert.
Fantastisch! Ein Applebook ist "heiß" und du willst es...
Ok, ernsthaft: Gerade in Punkto Werbung bietet das Web für Existenzgründer doch auch große Chancen. Wo sonst kann man mit einem Tagesbudget von 1 EUR Leute auf der ganzen Welt erreichen (wie z.B. bei Google-Ads)?
Und ob der "Gläserne Mensch" Wirklichkeit wird, halte ich auch noch nicht für 100% sicher. Abgesehen von möglichen Maßnahmen der Politik reagieren User noch sehr gereizt auf maßloses Datensammeln. Wer sagt denn, dass die eingegebenen Daten auch stimmen (wenn die User den Login nicht sofort abbrechen)?!? Kann mich noch gut an die letzte Volkszählung in GB erinnern: da gabs dann zimelich viele Leute mit Religion "Jedi"...
VG 
j2
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