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Checkliste: Bonitätsprüfung Ihrer Kunden

Unternehmer sollten die Bonität Ihrer Kunden überprüfen, da unzuverlässig zahlende Kunden den Unternehmenserfolg beeinträchtigen. Dazu stehen interne und externe Informationsquellen zur Verfügung.

 

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Reihe Grundwissen zu Finanzierung über grundlegende Fragen zur Finanzierung Ihrer Existenzgründung.

Interne Informationsquellen zur Bonitätsprüfung                                                                                                                                    

Internes Rechnungswesen:

  • Welches Zahlungsverhalten zeigt der Kunde
  • Wie oft überschreitet der Kunde das Zahlungsziel?
  • Wurden bereits Inkassomaßnahmen gegen ihn eingeleitet?

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Informationsquelle Außendienst – Hinweise für baldige Zahlungsunfähigkeit des Kunden:

  • steigende Lagerbestände
  • alte oder schlecht gewartete Maschinen
  • freie Kapazitäten,
  • Reduktion der Angebotspalette,
  • Mangelnde Qualität der Produkte
  • Reduktion der Anzahl der Kunden

Externe Informationsquellen                                                                                                  

Wirtschaftauskunfteien:

  • Informationen zur Haftungslage des Kunden
  • Eigenkapitalausstattung des Kunden
  • Informationen zur Auftragslage
  • Zahlen des Jahresabschlusses
  • Bonitätsbeurteilung

Bankauskunft bei der Hausbank:

  • Hinweisen zur Auftragslage
  • Kontoüberziehungen
  • wirtschaftliche Entwicklung

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  • Hinweise zu Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit

SCHUFA-Auskunft:

  • Informationen zur Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit eines Kunden
  • vorliegende Mahn- oder Vollstreckungsbescheide

Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften:

  • Rückschlüsse auf das Vermögen und Finanzen
  • Ertragslage
  • Herkunft und Verwendung von Finanzmitteln

Forderungsmanagement – Betriebsinterne Maßnahmen

  • kontinuierlicher Überblick über die Zahlungsfähigkeit und das Zahlungsverhalten
  • empfohlener Inhalt schriftliche Verträge: Zahlungsmodalitäten, Art und Umfang der Leistung
  • Rechnungsstellung unmittelbar nach Leistungserbringung
  • schriftliche Fixierung eines Zahlungstermins
  • übersichtliches Ablage- bzw. Archivierungssystem
  • Vorgehensweise bei säumiger Zahlung:

1. Erinnerungsschreiben

2. Erste Mahnung

3. Zweite Mahnung

4. Außergerichtliche Einigung oder Einleitung eines Inkassoverfahrens

 

Dieser Artikel gibt rein die Meinung seines Autors wieder. existXchange.de hat den Inhalt dieses Artikels nicht überprüft und haftet somit nicht für dessen Inhalt.