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Email-Marketing 3: Adressgenerierung und Double-Opt-In-Verfahren

Beim Double-Opt-In-Verfahren registriert sich der Kunde zunächst auf einer Website für den Empfang eines Newsletters. Danach erhält er zunächst eine automatische E-Mail, in der er gebeten wird, seine Newsletter-Anmeldung zu bestätigen – entweder durch eine Antwort-Mail, oder durch den Klick auf einen Link. Erst wenn dies geschehen ist, ist die Anmeldung verbindlich.

Über den Autor

Klaus Artmann ist Vorstand der mission eRelations AG. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die strategische Kundenberatung und Wertschöpfungsprozesse durch eRelations. Besonders intensiv befasst er sich mit der Analyse und Erfolgskontrolle von Projekten sowie der Entwicklung und Realisierung von kundenspezifischen Businessmodellen. Klaus Artmann unterstützt außerdem die Verbände DDV und den BVDW, wo er Leiter des Arbeitskreises E-Mail-Marketing ist. Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Performance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-Marketing", den wir mit freundlicher Genehmigung des Businessvillage Verlags veröffentlichen.

 

Beschreibung stammt vom Autor; existXchange.de haftet nicht für die Richtigkeit oder den Inhalt.

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Durch diese „Doppelte Bestätigung“ wird gewährleistet, dass niemand ohne seine Einwilligung in einen Verteiler eingetragen werden kann. Das Double-Opt-In ist schon aus rechtlicher Sicht notwendig – auch wenn es durch den zusätzlichen Klick etwas weniger empfängerfreundlich ist und einige Anmeldungen abgebrochen werden könnten.

Erfahrungsgemäß liegt die Qualität von selbst gewonnenen Adressen weit über der von Miet-Adressen, da sich üblicherweise nur die Kunden für einen Newsletter registrieren, die auch echtes Interesse an den vom Unternehmen angebotenen Produkten und Dienstleistungen haben. „Viel hilft viel“ gilt nicht für E-Mail-Marketing-Adressen – denn Qualität ist wichtiger als kurzfristige Quantität.

Qualitativ hochwertige Adressen garantieren zumeist auch hohe Klickraten, positives Feedback und intensive Kundenkontakte. Das heißt Kontakte, die sich in einer Gewinn bringenden Kundenbeziehung niederschlagen. Mit weiteren Abfragen oder Umfragen können Sie im Laufe der Zeit auch das Profil des Empfängers weiter ergänzen und die Adressqualität noch steigern.

Im Rahmen einer langfristigen Strategie ist es nicht nur wichtig, die Abonnenten für Ihren E-Mail-Newsletter zu gewinnen, sondern vielmehr deren Informationswunsch (Permission) und Interesse möglichst lange zu erhalten. Nur so entsteht eine vom Kunden aktiv gewünschte Informationsbeziehung und lässt sich langfristig die Abonnentenzahl steigern.

Jede einzelne Adresse ist ein kostbares Gut, da jederzeit eine Abmeldung beziehungsweise Kündigung der Permission erfolgen kann. Dies hat auch sofortige Konsequenzen, denn der Kommunikationskanal E-Mail ist damit beendet und Sie dürfen an den Abmelder keine E-Mail mehr senden. Gerade im heutigen Zeitalter von Informations- und Reizüberflutung ist die Bereitschaft einer Person, freiwillig noch eine E-Mail mehr zuzulassen ein nicht zu unterschätzender Faktor, der sich durch die daraus resultierenden Kommunikations-, Interaktions- oder Responsemöglichkeiten wirtschaftlich deutlich bemerkbar macht. Bedenken Sie dies bei Ihrem „Anmeldeversprechen“.

Zu den besonders erfolgreichen Adressgenerierungs-Maßnahmen gehören Online-Gewinnspiele: Auf spielerische und unterhaltsame Weise können so neue Newsletter-Abonnenten gewonnen werden und die Daten bestehender Abonnenten angereichert werden. Der Adler Modemärkte GmbH zum Beispiel gelang es mit dem mehrstufigen Online-Lotteriespiel „Adler Losglück“, zahlreiche Kunden zur Bestellung des Adler Newsletters zu aktivieren: Über 40 Prozent aller Teilnehmer, die bis dahin noch keinen Newsletter bezogen hatten, gaben ihre Permission ab.

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Weitere Artikel in der Reihe "Email-Marketing"

Weitere Artikel in unserer Reihe "Email-Marketing" finden Sie hier:

  1. Email-Marketing 1: Warum sind manche E-Mail-Kampagnen so erfolgreich?
  2. Email-Marketing 2: Die Erfolgsfaktoren im E-Mail-Marketing
  3. Email-Marketing 3: Adressgenerierung und Double-Opt-In-Verfahren
  4. Email-Marketing 4: Aufbau und Format eines Newsletters
  5. Email-Marketing 5: Design und individueller Inhalt eines Newsletters
  6. Email-Marketing 6: Interaktion und Response
  7. Email-Marketing 7: Persönlicher E-Dialog für Mittelstand und kleine Unternehmen
  8. Email-Marketing 8: Zusammenfassung und Voraussetzungen für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing
  9. Email-Marketing 9: Zehn Praxistipps für E-Mail-Marketing

Bibliographie

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Hrsg Thomas Eisinger, Lars Rabe, Wolfgang Thomas

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