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Die einzelnen Elemente Ihres Businesplans (Teil 2) |
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In Teil 1 meines Artikels bin ich auf Gestaltungstipps und mögliche Fehler eingegangen. Nun will ich Ihnen in einem kurzen Überblick die einzelnen Elemente eines Businessplans näherbringen. Im Internet und in spezieller Fachliteratur gibt es etliche Quellen, die das Thema ausführlicher behandeln (siehe auch Links und eine Buchbesprechung auf existXchange).
Beschreibung stammt vom Autor; existXchange.de haftet nicht für die Richtigkeit oder den Inhalt. In Ihrem Businessplan stellen Sie dar, wie Sie sich die Verwirklichung Ihres Geschäftsvorhabens vorstellen. 1. Gegenstand des Unternehmens Beschreiben Sie in ein bis zwei Sätzen den Gegenstand Ihres Unternehmens: Name, Rechtsform, Firmensitz, Produkte, Artikel, Dienstleistung, Zielgruppe, Qualität, sonstige Eigenschaften. Ein Beispiel: "Die Firma XY GmbH mit Sitz in Musterhausen, Industrieunternehmen für die Montage elektronischer Chips und das Testen elektronischer Baugruppen."
2. Unternehmerprofil Bei einer Neugründung beschreiben Sie Ihren persönlichen Werdegang, wie Sie zu Ihrer Unternehmensidee gekommen sind und was Sie vorhaben. Falls Sie eine Firma übernehmen, beschreiben Sie kurz die bisherige Geschichte und Entwicklung des Unternehmens:
Bei Expansionsfinanzierungen:
3. Rechtsform Welche Rechtsform soll Ihr Unternehmen haben? Wer ist in welcher Form Gesellschafter (Anteile) und wer erhält welche Entscheidungsbefugnisse? Welche Funktionen werden von welchem Partner eingenommen und was qualifiziert ihn dafür (z. B. Ausbildung, Erfahrungen, Vermögen, Funktionen außerhalb des Betriebes)? Welche Berater setzen Sie ein (Unternehmens-, Steuer-, Finanz-, Rechts-, Marketing-, Werbe-, EDV-Berater usw.)?
4. Leistungsprogramm und Zielgruppe
5. Markt und Standort des Unternehmens Begründen Sie Ihre Standortentscheidung: Art des Geschäfts, Bedürfnisse und Kaufgewohnheiten der Kunden, Kosten, Werbewirksamkeit, Image, Bebauungspläne, Platzbedarf, Verkehrsmittel und -anbindung, Parkplätze, Konkurrenten, Lieferanten, Rekrutierung von Mitarbeitern, Infrastruktur, Wachstumsmöglichkeiten, Flexibilität.
6. Unternehmensphilosophie und -kultur Die Kultur eines Unternehmens umfasst das Meinungs-, Norm- und Wertegefüge und prägt Ihre Mitarbeiter. Entwickeln Sie Ihre Unternehmensphilosophie. Sie wird Ihre Strategie beeinflussen und sich in Ihrem Unternehmen bemerkbar machen. Überprüfen Sie Ihre Leitsätze regelmäßig.
7. Organisation und Personalplanung Stellen Sie anhand eines Organigramms die verschiedenen Funktionsbereiche Ihres Unternehmens dar, und entwerfen Sie entsprechende Stellenbeschreibungen: Bezeichnung der Stelle, Stelleninhaber, organisatorische und hierarchische Einordnung, Stellvertretung, detaillierte Aufgabenbeschreibung, Kommunikationswege, fachliche und disziplinäre Kompetenzen, Vollmachten, fachliche und persönliche Anforderungen an den Stelleninhaber. Stellen Sie anhand eines Ablaufdiagramms die wichtigsten Abläufe in Ihrem Unternehmen dar, und ermitteln Sie die Dauer der einzelnen Vorgänge (Grundlage für spätere Optimierungsansätze und Schwachstellenanalysen). Wie sieht das Management aus? Ermitteln Sie branchenübliche Kennzahlen über Personaleinsatz (Anzahl, Umsatz pro Mitarbeiter, Wertschöpfung pro Mitarbeiter). Machen Sie sich Gedanken über Stellenbeschreibungen, Leistungszeit pro Jahr, Flexibilisierung der Arbeitszeit, Anpassungsmöglichkeiten an Änderungen in der Nachfrage (Spitzen und "Dellen"), Einbindung der Mitarbeiter, Verträge, Personalkosten etc. Wie decken Sie schwankende Beschäftigungsauslastungen ab (freie Mitarbeiter, Zeitausgleich)?
8. Einkaufs- und Lagerplanung Erstellen Sie eine Lieferantenliste und begründen Sie Ihre Auswahl bezüglich Qualität, Verfügbarkeit, Flexibilität, Preis, Lieferbedingungen, Rabatte, Gegengeschäfte, Stornomöglichkeiten, persönliche Kontakte etc.
9. Marketingkonzept Stellen Sie Ihr Marketingkonzept zusammen: Produkt- und Sortimentspolitik, Preis- und Konditionspolitik, Vertriebspolitik, Kommunikationspolitik, Servicepolitik.
10. Finanzplanung Wer wird für diesen Bereich zuständig sein bzw. wer wird Sie dabei unterstützen? Erstellen Sie einen Finanzplan für die nächsten drei Jahre. Investitionsplan: Erstellen Sie eine Liste Ihrer Gründungsinvestitionen. Diese können Räume, Lager, Maschinen, Fahrzeuge, Schulungskosten, Beratungskosten usw. sein. Sind die Investitionen wirklich notwendig? Was macht Ihr Unternehmen so leistungsfähig wie möglich, ohne dass es Sie anfangs finanziell zu stark belastet Kostenplan: Er enthält alle fixen Kosten (unabhängig davon, ob Sie Umsatz erwirtschaften) und die variablen Kosten, die in Zusammenhang mit Ihrem Geschäft stehen. Umsatzplan: Führen Sie Ihre Netto-Umsatzerwartungen auf, das heißt ohne Mehrwertsteuer. Diese stellt nur einen Durchlaufposten dar, da Sie sie als Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Rentabilitätsplan: Hier stellen Sie Ihre Kosten dem prognostizierten Umsatz gegenüber. Wenn Sie auf einen Verlust kommen, rechnen Sie alle Teilpläne noch einmal durch und ändern oder streichen Sie Ausgaben, die nicht unbedingt notwendig sind. Liquiditätsplan: Er entspricht inhaltlich Ihrem Rentabilitätsplan. Die Einnahmen und Ausgaben werden hier jedoch in den Monaten eingetragen, in denen sie tatsächlich erwartet werden bzw. zur Zahlung fällig sind. Mit der Zahlungsmoral steht es allerdings oft nicht zum Besten: Im Schnitt vergehen zwei Monate, bis die Kunden Ihre Leistung bezahlen werden. Finanzierungsplan: Neben den Zahlen aus der Kosten-, Umsatz- und Rentabilitätskalkulation stellen Sie hier dar, wie Sie Ihr Unternehmen finanzieren wollen, also welche Eigenmittel Sie haben (dies können neben Geld auch Computer und weitere betriebsnotwendige Güter sein). Sie bringen außerdem die Investitionen ein, die Sie fremdfinanzieren müssen und geben an, wann die Finanzspritze nötig sein wird Folgende Unterlagen gehören in die Anlage Ihres Geschäftsplans:
Der Gründer sollte folgende Fragen beantworten können:
Viel Erfolg !!! Ihr Tino Weissenrieder Error, missing fireboard config file!
Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden.
„Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Alle Rechte verbleiben beim Autor. Eine Vervielfältigung, Verbreitung und Neuauflage auch Auszugsweise ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers erlaubt. Zitate sind ausschließlich mit Herkunftsnachweis abzubilden. Der Autor alleine ist für den Inhalt des Artikels (und ggf. die Beschreibung des Autors) verantwortlich, existXchange.de übernimmt dafür keine Verantwortung. Ebenso haftet existXchange.de nicht für Inhalte von Seiten, auf die in diesem Artikel verlinkt wurde.“ Trackback(0)TrackBack URI für diesen EintragKommentare (0)Jeder Kommentar gibt die Meinung seines Verfassers wieder; existXchange.de macht sich ausdrücklich nicht den Inhalt der Kommentare zu eigen. Ebenso haftet existXchange.de nicht für Inhalte von Seiten, auf die in einem Kommentar verlinkt wurde. RSS feed KommentareKommentar schreiben |
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