Anzeige
Anzeige
Mehr als 25 Prozent aller Unternehmen durchleuchten systematisch die persönlichen Daten der Kandidaten in sozialen Netzwerken wie Facebook und Linkedin. Das ermittelte jetzt eine aktuelle dimap-Studie. Die Karriereberaterin Svenja Hofert, Autorin „Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0“, rät deshalb dazu, dass Bewerber ihr Profil im Web 2.0 strategisch aufbauen und vorsichtig sind mit privaten Daten.
Wenn ein aufstrebender Finanzexperte in einer Bierlaune ein Partyfoto mit verrutschtem Hemd ins Netz stellt, könnte ihn das möglicherweise sogar den nächsten Job kosten. Zwar können Anbieter von sozialen Netzwerken höflich darum gebeten werden, ungünstige Inhalte zu löschen, einen Anspruch darauf haben die Urheber von selbst verfassten Beiträgen jedoch nicht. Interessiert ist, dass Mitglieder in vielen sozialen Netzwerken, etwa Xing, StudiVZ und Facebook, den Zugang zu ihrem Profil bis zu einem gewissen Grad individuell einstellen können. So lässt sich etwa bei Xing ausschließen, dass das Profil über Google findbar ist und fremde Personen ins Gästebuch schreiben. „Dies erfordert allerdings Know-how über diese Möglichkeiten, die sich oft im Kleingedruckten verstecken.”, so die Karriereberaterin Svenja Hofert.
Um den positiven Aufbau seines Profils im web 2.0 zu garantieren, gilt es vor allem folgende Punkte zu vermeiden:
Authentizität vermitteln und Persönlichkeit zeigen – dies sind nach Svenja Hofert die Ziele einer positiven und beeindruckenden Online-Präsenz. Mit interessanten Hobbys oder Aktivitäten bei sozialen Organisationen, der Feuerwehr oder einem Kinderhilfswerk können Bewerber Pluspunkte sammeln – wenn es richtig dosiert ist. Sehr gefragt bei potentiellen Arbeitgebern ist Kompetenz. „Wer über Expertenwissen verfügt, kann es mit klugen Blogbeiträgen unter Beweis stellen“. Oder sein Knowhow mit Einträgen auf Xing oder der eigenen Webseite dokumentieren. Wichtig ist außerdem, dass Bewerber ein einheitliches Berufsprofil aufbauen. Wer einen Bauchladen mit fünf verschiedenen Betätigungsfeldern anbietet, wirkt weniger professionell als der Kandidat, der „nur“ SAP-Experte ist.
Die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert ist seit vielen Jahren auf IT und Medien spezialisiert. Sie hat mehr als 20 Bücher für Freiberufler und Angestellte geschrieben, unter anderem „Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0“. Nähere Informationen finden Sie hier: www.karriereundentwicklung.de
Ähnliche Beiträge
Jeder Kommentar gibt die Meinung seines Verfassers wieder; existXchange.de macht sich ausdrücklich nicht den Inhalt der Kommentare zu eigen. Ebenso haftet existXchange.de nicht für Inhalte von Seiten, auf die in einem Kommentar verlinkt wurde.
Abwrackprämie Bestandskunden Bewerbung Business-Smartphones Business Angel Business Angels Businessplan Elevator Pitch Empfehlungsmarketing Existenzgründer Existenzgründung Existenzgründungsförderung Finanzierung finanzkrise Franchise Franchising Geschäftsidee GmbH Google Gründungszuschuss Handy Hightech Internet iPhone Jobsuche Krankentagegeld Krankenversicherung Krise Künstlersozialkasse Lebensversicherung Loyalitätsmarketing Marketing Matching networking Risikokapital Seminar Smartphones start-up START Messe Venture Capital Venture Lounge Web 2.0 Wer-kennt-wen Wettbewerb wirtschaftskrise
Innovation & Venture Management im 21. Jahrhundert
join my trip - Reisepartner
Selber machen mit Expli
Ja, darauf sollte man auf jeden Fall achten.
Wer übrigens wissen möchte, was über einen selbst so im Netz zu finden gibt, der kann das bei verschiedenen Diensten wie Yasni z.B. machen.
ch habe zum Glueck 3 Buecher gelesen, die die interessanteste und zugleich die informativste sind, welche ich ueber die Jobsuche als solche ueberhaupt zu lesen kriegen koennte.
In den Auflagen, die ich gelesen habe, waren noch einige Fehler (die Buecher waren wohl noch nicht von einem Lektor gelesen worden
, und auch nicht alle Tips, die drin waren, wuerde ich so in die Praxis umsetzen… aber gut ueber 80% des Inhalts ist erste Sahne.
Vor allem gefallen hat’s mir die freche, offene Schreibweise. Durch diese Buecher habe ich gelernt, dass auch die Menschen auf der anderen Seite des Tisches Menschen sind mit einer eingeschraenkten Sicht der Sachen und mit Angst, Fehler bei der Auswahl zu machen.
Ich habe mit diesen Buecher unschaetzbare Tips bekommen, und das, was vielleicht wertvoller ist, mir haben diese Buecher viel Mut und Selbstsicherheit gegeben.
Ich empfehle sie alle, die einen Job suchen
Viel Erfolg wuenscht,
Tanja Schulz
Hier sind die Links zu den Buechern- Leider ist da wenig Information ueber die sie zu finden, aber sie sind gut, es lohnt sich auf jeden Fall sie zu lesen:
http://freenet-homepage.de/ruynk/wissen_band1.htm
http://freenet-homepage.de/ruynk/wissen_band2.htm
http://freenet-homepage.de/ruynk/wissen_band3.htm
2011: für das neue Jahr wünschen wir alles Gute … und auf der Grundlage Ihres Geschäftsplanes einen Guten START.
Wolfgang Schneider, gruenderservice.de