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TGIF… UVAs und mehr

Immer diese Abkürzungen ;)

Thank God it’s friday

Der gestrige Kundenauftrag soll wohl ein Scherz gewesen sein – ich liebe es, wenn man beim Kunden erfährt, dass der eigentliche Auftrag schlichtweg anders lautet als der, den man erhalten hat. In meinem Fall: ich wurde beauftragt eine einfache Software zu installieren – der Kunde dachte, es kommt ein Entwickler, der die Software nun anpasst und an diverse zweit- und drittsysteme anbindet. Haha… Na, wir haben dann wenigstens eine gute Zwischenlösung gefunden. In solchen Fällen kann ich allen existenzgründern nur eines raten: Druckt euch vorher einen Tätigkeitsnachweis aus, in dem ihr die Daten Auftraggeber, Auftragsdatum, Anfahrtszeit und km eintragt und eine große Spalte frei lasst, in die während der Arbeit die detaillierten Aufgaben eingetragen werden oder der Zusatz “Siehe Protokoll” (ich schreibe wenn es viel ist stets ein genaues Protokoll, dass somit Bestandteil des Tätigkeitsnachweises wird). Und dann: vom Kunden unterschreiben lassen, bevor ihr fahrt! Ich bin jedes Mal asv (aber sowas von ;-) ) froh, wenn ich dann zur Rechnung einen Tätigkeitsnachweis legen kann. So hat die Firma, die mich geordert hat keine Ausreden, so dass ich zumindest Fahrtkosten, Zeit und die Arbeit, die dort eingetragen ist auch vergütet bekomme. Sollte ein freiberuflicher Berater wenn es geht IMO (in my opinion) stets parat haben (und vor dem Absenden der Rechnung: Kopie für die eigene Akte machen!).

Da ich diesen Blog den Abkürzungen gewidmet habe hier nun meine “Lieblings”-beschäftigung für heute: die UVA. Umsatzsteuervoranmeldung. Letztes Jahr musste ich sie noch (wie wohl jeder Gründer) monatlich abgeben – dieses Jahr nur noch quartalsweise. Da ich keine Software für die FiBu (Finanzbuchhaltung) einsetze wartet also zu Beginn jedes Quartals ein halber Tag Arbeit auf mich. Da das nun doch wieder nicht SO viel Zeit ist werde ich auch in Zukunft kein Lexware o.Ä. anschaffen. Vom Bundesministerium für Wirtschaft (glaube ich) gibt es zudem eine kostenlose Software, die alle diese Funktionen abdeckt. Meines Erachtens eine sehr gute Lösung für Existenzgründer – denn Lexware hin oder her… Geld kostet das alles und 99,95 EUR gibt kein “kleiner” Gründer gern aus.

In diesem Sinne:
Finanzamt ich komme!

Angela

Geschrieben am 17.04.2008 von Angela Ludwig in Tipps und Know How. 0 Kommentare.
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