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Wer träumt nicht davon, anstatt täglich im Büro zu schuften, einfach mal die Beine hochlegen und am Strand bei einem Cocktail sich den Bauch von der Sonne bräunen lassen. Tolle Idee…wäre da nicht der Job, indem man 40 Stunden in der Woche arbeitet. Timothy Ferriss erklärt in seinem Kultbuch „Die 4-Stunden Woche“ Tipps und Regeln, wie man Arbeitsabläufe optimieren kann, umso Zeit zu sparen. In der dann gewonnenen Freizeit kann mann dann seinem Lieblingshobby nachgehen. Der Autor selber verbringt seine Zeit mit Kickboxen, erlernt neue Sprachen oder stellt mal einfach so einen Weltrekord im Tanzen auf …nebenbei führt er ein erfolgreiches Unternehmen.
Der Lifestyle-Entrepreneur ist Gründer und Geschäftsführer von BrainQUICKEN, einem Unternehmen, dass Nahrungsergänzungen für Sportler herstellt. Nachdem er völlig ausgebrannt war, nahm er sich eine Auszeit und reiste durch die Welt. Dabei stellte er fest, dass seine Firma auch ganz allein lief und so wurde aus seiner kurzen Auszeit ein 15-monatiger Welttrip. Das Geheimnis daran war die gute Vorbereitung im Unternehmen. Arbeitsintensive Arbeiten lagerte er einfach aus und Ferriss Angestellte bekamen einen Spielraum, indem sie selber entscheiden konnten, wie sie die Arbeiten abhandelten. Ferris selber war nur noch in Notfällen via Mobiltelefon erreichbar. Die 4-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich war geboren. Das große Hauptproblem für den ehemaligen Workaholic war jetzt ein ganz anderes: was soll er mit der freien Zeit anfangen? Also trug er seine Idee der 4-Stunden Woche in seinem Buch „The 4-Hour Workweek: Escape 9-5, Live Anywhere, and Join the New Rich“ in die Welt und nimmt dabei diverse Klischees aus der Arbeitswelt auf die Schippe.
Die Hauptaussagen aus seinem Buch:
• Er verteilt Arbeiten, die unterhalb des persönlichen Stundensatzes liegen einfach an andere Unternehmen.
• Er versucht mit minimalem Aufwand den maximalen Output zu erreichen.
• Sind unnötige Arbeitsschritte oder technische Hilfsmittel wie PDA oder Notebook wirklich nötig?
• Unter leichten Zeitdruck lassen sich viele Aufgaben leichter, schneller und effektiver erledigen. Daher sollte man sich immer eine Deadline setzen.
• Arbeit dehnt sich in dem Maße aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht, also muss diese reduziert werden!
• E-Mails sind größtenteils überflüssig, daher sollte man das Abfragen seiner elektronischen Post auf ein Minimum in der Arbeitswoche herunterschrauben.
Auch in Deutschland hat haben die Ideen von Ferriss eine grosse Anhängerschaft gefunden. Die informative Seite 4-stunden-arbeitswoche diskutiert deutsche Aspekte des Buchs. Immer mehr Menschen beschäftigen sich intensiv mit den von Tim Ferriss vorgestellten Konzepten. Das Buch findet immer mehr Fans und die Idee hinter der 4-Stunden-Arbeitwoche wird immer öfter diskutiert. Besondere Aspekte der persönlichen Produktivität werden gut hier beleuchtet.
Sicherlich, bei den wenigsten Unternehmen wird es möglich sein, in nur 4 Stunden in der Woche, seine Firma erfolgreich zu führen, doch mit seinen Credos zeigt Ferriss auf, wie man Arbeitsvorgänge optimiert und binnen kürzester Zeit effektiv und mit Struktur erledigt.
„Wirklich frei zu sein bedeutet mehr, als nur genug Geld und Zeit zu haben, um zu tun, was man tun will. Auch wenn Sie sich in finanzieller und zeitlicher Hinsicht befreit haben, es ist durchaus möglich – ehrlich gesagt, ist eher die Regel als die Ausnahme –, dass Sie immer noch im Hamsterrad gefangen sind. Man kann sich nicht vom Stress einer Kultur freimachen, die von Größe und Geschwindigkeit besessen ist, solange man sich nicht von materialistischen Abhängigkeiten, chronischer Zeitnot und anderen kulturell bedingten Zwängen lösen kann.“
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