Anzeige
Anzeige
Die Kunden flüchten â und kaum einer tut was dagegen. Laut Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing, sei dies ein erschreckendes Phänomen, dem mit systematischer Kundenrückgewinnung entgegengewirkt werden muss.
Aus den Augen, aus dem Sinn. Dieses Sprichwort bringt auf den Punkt, was im Vertrieb derzeit bezüglich verlorener Kunden praktiziert wird: Verlorene Kunden sind vergessene Kunden. Nur zwölf Prozent aller Unternehmen betreiben ein systematisches Kundenrückgewinnungsmanagement. 35 Prozent beschäftigen sich überhaupt nicht mit dem Thema. Und 53 Prozent tun das höchstens punktuell. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft im Rahmen des Excellence Barometers 2009. Ein sehr bedenkliches Ergebnis sei dies, sagt Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing und Initiatorin der Studie. Denn âUnternehmen haben es zunehmend mit einem neuen Phänomen zu tun: den flüchtenden Kunden.â
âObwohl die klassische Neukundengewinnung die mit Abstand teuerste Akquise-Maßnahme ist, fließen paradoxerweise dorthin die meisten Ressourcenâ, so die Beraterin weiter. âBestandskunden haben deshalb oft das Gefühl, nurmehr âzweite Klasseâ zu sein. So ziehen sie erbost und enttäuscht von dannen.â Bei der Kundenrückgewinnung ergeben sich nach Anne M. Schüller zwei Ansatzpunkte: das Abwanderungsmanagement mit dem Ziel des Abwehrens bzw. der Rücknahme von Kündigungen sowie das Revitalisierungsmanagement zwecks Wiederaufnahme der abgebrochenen bzw. eingeschlafenen Geschäftsbeziehung. âIm Ex-Kundenkreis schlummert ein beträchtliches Ertragspotenzial. Es ist, wenn man weiß, wie das geht, nicht nur kostengünstiger, sondern meist auch leichter, abgesprungene Kunden zurückzuholen, anstatt pure Neukunden zu akquirieren.â In ihrem Buch âCome back! Wie sie verlorene Kunden zurückgewinnenâ, zeigt Expertin Schüller anhand eines fünfstufigen Managementprozesses, wie das auf professionelle Weise funktioniert.
Vorrangig müsse allerdings, so die Autorin, immer folgendes sein: die Prävention von Kundenverlusten. Denn noch besser als verlorene Kunden zu reaktivieren sei es natürlich, erst gar keine zu verlieren. Gerade in gesättigten Märkten haben die Bestandskundensicherung und der Aufbau einerdauerhaften Kundenloyalität absolute Priorität.
Nähere Informationen zum Konzept der Kundenrückgewinnung gibt es unter: www.kundenrueckgewinnung.com
Weitere Artikel von Anne M. Schüller finden Sie auf existXchange.de unter Artikel von Anne M. Schüller
Ähnliche Beiträge
Jeder Kommentar gibt die Meinung seines Verfassers wieder; existXchange.de macht sich ausdrücklich nicht den Inhalt der Kommentare zu eigen. Ebenso haftet existXchange.de nicht für Inhalte von Seiten, auf die in einem Kommentar verlinkt wurde.
AbwrackprĂ€mie Bestandskunden Bewerbung Business-Smartphones Business Angel Business Angels Businessplan Elevator Pitch Empfehlungsmarketing ExistenzgrĂŒnder ExistenzgrĂŒndung ExistenzgrĂŒndungsförderung Finanzierung finanzkrise Franchise Franchising GeschĂ€ftsidee GmbH Google GrĂŒndungszuschuss Handy Hightech Internet iPhone Jobsuche Krankentagegeld Krankenversicherung Krise KĂŒnstlersozialkasse Lebensversicherung LoyalitĂ€tsmarketing Marketing Matching networking Risikokapital Seminar Smartphones start-up START Messe Venture Capital Venture Lounge Web 2.0 Wer-kennt-wen Wettbewerb wirtschaftskrise
Innovation & Venture Management im 21. Jahrhundert
join my trip - Reisepartner
Selber machen mit Expli
[...] der der Studie Kundenrückgewinnung immer noch Stiefkind in Unternehmen haben wir der Initiatorin Anne M. Schüller einige Fragen [...]
[...] Hier geht’s zu einem ähnlichen Artikel über Loyalitätsmarketing/Excellence Barometer 2009: Kundenrückgewinnung [...]