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Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Rezession: In solchen Zeiten rationalisieren Unternehmen wo sie nur können. Und wo fangen die Firmenlenker am liebsten an? -Richtig, beim Marketing. Warum gerade zu Krisenzeiten ins Marketing investiert werden sollte und worauf dabei geachtet werden sollte, erfahren Sie hier.
Die Erfolgskontrolle bei Marketingmaßnahmen ist in der Regel nur sehr schwer zu bemessen und dadurch wird die Marketingarbeit unfassbar und unkonkret. Diese Tatsache führt häufig zu dem oben benannten Schritt der Kürzungen im Marketingbudget, sobald der Schuh eines Unternehmens drückt.
In Krisenzeiten gelten besondere Spielregeln und es zeigt sich, welches Unternehmen wirklich gut aufgestellt ist, bzw. richtig diversifiziert hat und liquide ist. Diese äußeren Umstände führen dazu, dass mit relativ geringen Mittel, deutlich bedeutendere Marktanteile dazugewonnen werden können, als es zu konjunkturell normalen Phasen je möglich wäre.
Darüber hinaus liegt es in der Natur der Sache, dass in schlechten Zeiten alles daran gesetzt werden muss, die Nachfrage zu steigern.
Es wäre vermessen zu fordern, dass Unternehmen ihr Marketingbudget in Zeiten einer Rezession noch steigern sollten. Vielmehr sollte die Marketingarbeit noch fokussierter und konzentrierter gestaltet werden. Unternehmen, die einen Marketingplan verfolgen, der einem ständigen Soll- Istzustand Vergleich unterzogen wird, werden es leichter haben, ihre Marketingaktivitäten zügig darauf umzustellen.
Der wichtigste Schritt bei der Rationalisierung des Marketingplanes ist die Konzentration auf den Vertrieb. Zu Krisenzeiten sollte man auf etwaige Imagekorrekturen verzichten und die Vertriebsaktivitäten auf den Prüfstein stellen. So sollte die Vertriebsstrategie auf die optimale Ausnutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die Gestaltung der E-Commerce Strategie hin überprüft werden.
Die Vertriebsorganisation und die entsprechenden Schulungen sollten nicht vernachlässigt werden, auch wenn dies angesichts der jeweiligen Sachlage häufig blasphemisch klingt. Darüber hinaus ist auch das Augenmerk auf die Auftragslogistik nicht zu verlieren, wobei auf Effizienz in Lagerhaltung und Transport geachtet werden sollte.
Herzstück und gleichzeitig häufig das Problemkind des Vertriebes ist das Kundenbeziehungsmanagement. Auch hier sollte die Leine straff gehalten werden, da oben beschriebene Chancen für starke Marktanteilvergrößerungen zu Krisenzeiten genauso ins Gegenteil umschwenken können.
Die aktuelle Lage beinhaltet Chancen und Risiken für jedes Unternehmen. Eine straffe und wohl durchdachte Marketingstrategie kann der Schlüssel zum erfolgreichen Überstehen der Krise sein.
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