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Im Rahmen einer Existenzgründung will die Marketingstrategie wohl durchdacht sein. Nachfolgend sollen die wichtigsten Überlegungen zur Marketingplanung für Existenzgründer, als auch für Unternehmer im Allgemeinen, herausgearbeitet werden.
Zunächst einmal sollte überprüft werden, inwiefern man sich mit seinem jeweiligen Produkt von der Konkurrenz absetzen kann. Fünf Möglichkeiten der Marketing Orientierung sollen hier vorgestellt werden:
-Image des Unternehmens: Sofern ein Produkt oder eine Marke etwas Bestimmtes verkörpert, beispielsweise Luxus oder Szenenzugehörigkeit, kann es zu einem Statussymbol werden und so die Konsumenten zum Kauf anreizen.
-Preisvorteil: Durch optimierte Produktionsprozesse oder Skalenvorteile können Produkte unter dem Marktpreis angeboten werden.
-Kundennähe: Eine Nähe zum Kunden sowohl im physischen als auch im psychischen Sinne kann der entscheidende Wettbewerbsvorteil sein.
- Innovativität: Durch einzigartige Produkte oder gar Patentanmeldungen kann man direkter Konkurrenz aus dem Wege gehen.
-Kunden-Nutzen: Aus rein objektiven Gründen kann ein Produkt einen größeren Nutzen für den Konsumenten stiften und erhält somit den Vorzug der Nachfragenden.
Diese grundlegenden Überlegungen können nun in Ziele umformuliert werden. Hier unterscheidet man zwischen Sachzielen, das heißt der angestrebte Absatz eines Produktes; Formalzielen, welche den Deckungsbeitrag des Produktes sowie den Marktanteil vorgeben und Psychografische Ziele, die den Bekanntheitsgrad und das Image des Produktes beinhalten.
Um diese Marketingziele umsetzen zu können, ist die genaue Analyse der Marktsituation essentiell. Hierzu ist ein ständiger Informationsfluss aus den Märkten und aus dem Unternehmen selbst notwendig, um auf Veränderung frühzeitig reagieren zu können.
Unter Berücksichtigung dieser Vorüberlegungen ist nun in Betracht zu ziehen, mit welchen Marketing-Maßnahmen die jeweiligen Ziele erreicht werden können. Dabei ist  zunächst der Marketing-Etat als restringierender Faktor zu berücksichtigen. Bei den Maßnahmen ist darauf zu achten, dass die zentralen Elemente des Marketings, nämlich Vertrieb, Werbung, Preisgestaltung sowie Produktgestaltung optimal aufeinander abgestimmt werden. Im Laufe der Unternehmensgeschichte sollten dann im ständigen Soll- und Istzustand Vergleich, Abweichungen zu den Zielwerten erkannt und behoben werden. Zudem ist es häufig sinnvoll eine Zielgruppe zu definieren um den Marketingaufwand möglichst effektiv bündeln zu können.
Die Marketingplanung ist offensichtlich ein zentrales Element des Businessplans bzw. der Unternhemensplanung und entscheidet häufig über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens.
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