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Welche neuen Marketingformen sind im Web 2.0 möglich? Das Web 2.0 ist in aller Munde – doch viele Firmen stehen den neuen Entwicklungen wie social commerce und user basierte Kommentare über Ihr Produkt skeptisch gegenüber. Welche Marketing Chancen das Web 2.0 bietet und wie man diese umsetzen kann, soll hier geklärt werden.
Die Vernetzung von Informationen innerhalb von Unternehmen wird zunehmend wichtiger, zumal sich die Jahrgänge des Babybooms langsam aber sicher in den Ruhestand begeben. Daher ist es wichtig Informationen langfristig erreichbar zu machen, ohne dass die direkte Befragung der jeweils involvierten Angestellten notwendig ist. Entscheidende Daten über die Zuverlässigkeit von Lieferanten oder Gründe für Beendigungen von Geschäftsverhältnissen müssen für ein effektives und schnelles Arbeiten zugänglich sein. In der dynamischen Geschäftswelt von heute, muss die Wissenshoheit des Einzelnen der Vergangenheit angehören, da es immer weniger Arbeitnehmer gibt, die in ihrer Firma alt werden.
Der weitaus bekanntere Aspekt des Web 2.0 ist die direkte Verbindung von Unternehmen und ihrer externen Zielgruppe. Durch den Aufbau von Webcommunities, wie es die Firma Henkel eindrucksvoll beweist, können die Kunden direkt befragt werden und somit ihre Wünsche genau ermittelt werden. Natürlich sind eine ständige Auswertung der ermittelten Daten Bedingung für den Erfolg einer solchen Marketingmaßnahme, jedoch können erhebliche Kosten für die Marktforschung oder Trendscouts eingespart werden.
Bei der Umsetzung von Web 2.0 sollte man zunächst auf eine benutzerfreundliche Bedienung achten, damit kein Kunde, Mitarbeiter oder Interessent abgeschreckt wird. Darüber hinaus sollte stets ein Forum oder Blog integriert werden. Web 2.0 sollte möglichst tiefgreifend ins CMS integriert werden um Insellösungen zu vermeiden. Hierbei sollte auf eine Verzweigung von nutzergeneriertem und redaktionellem Content geachtet werden.
Da die Möglichkeiten des Web 2.0 sehr vielseitig sind, macht es Sinn sie zunächst im kleinen Rahmen, beispielsweise in einer Abteilung, zu testen um sie erst im Erfolgsfall auf das gesamte Unternhemen auszuweiten. Web 2.0 als strategisches Investment sollte demnach langfristig nach sogenannten Roll-Out-Strategien geplant und umgesetzt werden.
Die Sicherheit darf natürlich nicht vernachlässigt werden, weshalb Web 2.0 im internen Gebrauch auf Basis der zentralen Nutzerverwaltung und der grundlegenden Sicherheitsbestimmungen ablaufen sollte.
Alles in allem bietet Web 2.0 eine große Varietät an Möglichkeiten. Es sollte die Aufgabe jeder Marketingabteilung und Unternehmensführung sein, die Möglichkeiten für ihr Unternehmen genau auszuloten. Es bleibt abzuwarten, ob das Web 3.0 seine versprochene Wirkung entfalten kann und das Web 2.0 damit in den Schatten stellen wird.




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