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Es ist soweit, nach tagelangen Recherchen über diverse Webshopangebote habe ich einen passenden Internetauftritt gefunden…
Wer suchet, der findet und so habe ich in der Modul-Übersicht meines Webhost-Anbieters ein kostenloses E-Shop-Modul entdeckt, dass das Anbieten von bis zu zehn Artikeln ermöglicht.
(Falls die Details interessant sind: Es handelt sich um den 1&1 E-Shop, der selbst im einfachen 1&1 Home Webhosting-Paket enthalten ist).
Für meine drei Produkte und eventuell diverse Werbeartikel allemal ausreichend.
Doch da saß ich nun:
eine leere Vorlagenseite und keine Ideen, wie man diese nun füllen könnte. Also Schritt für Schritt das Ganz angepackt und erst einmal ein Design gewählt. Es gibt um die ca. 40 Vorlagen, dort ist für jeden etwas dabei.
Dann die nächste Frage: brauche ich ein Intro oder nicht? Ich finde diese Idee nicht schlecht und da ich ein passendes Intro entdeckt hatte habe ich es ebenfalls eingebaut. Tolle Sache, denn da hatte sich irgendwann einmal jemand Gedanken über das Design eines Intros gemacht und ich bekomme es nun einfach so frei Haus geliefert.
Nächster Step: Das Anpassen der Schriften. Schriftart, Schriftfarbe und Schriftgrößen sollen schließlich zum CI meiner eigentlichen Website passen. Hier ist also etwas Arbeit gefordert, aber nach 20 Minuten ist auch der Teil erledigt.
Jetzt wird es spannend:
Die firmenspezifischen Seiten müssen gefüllt werden! Aber wo um alles in der Welt bekomme ich AGBs, Datenschutzerklärungen und Versandbedingungen her? Hier hilft es, sich die Seiten von mehreren Versandhäusern anzuschauen und beim Vergleich der AGBs relativiert sich der Irrglaube, die AGBs seien auf jedes Unternehmen zugeschnitten doch recht schnell. Wichtig ist aber: die AGBs müssen auf das eigene Unternehmen passen! Nach einer weiteren halben Stunde waren die AGBs angepasst, eine Datenschutzerklärung ebenfalls aufgenommen und die Versandbedingungen kann jeder Unternehmer in seiner Post-Broschüre “Leistungen und Preise” nachlesen (kostenlos bei der Post erhältlich).
In meinem Fall habe ich nun eine Versandpauschale, die sich intern aus Porto und Verpackung zusammensetzt – ab 50,00 EUR Bestellwert ist die Lieferung kostenfrei. Ich denke, diesen Service sollte jeder Unternehmer anbieten.
Das Design, das Layout und die Textseiten sind also fertig, jetzt wird es richtig spannend:
die Artikel!
Welche Artikel soll ich dem Kunden zum Kauf anbieten? Was lohnt es sich zu verkaufen? Da die endgültige Version meiner “großen” Software (es gibt eine kleine und eine große Variante) erst in den nächsten zwei Wochen fertig entwickelt sein wird habe ich beschlossen, den Artikel dennoch einzustellen – allerdings mit dem Vermerk “Artikel derzeit nicht lieferbar”. Es ist ein Mausklick, der diesen Vermerk später ausblendet.
Für die weiteren Artikel steht nun die meiste Arbeit an: das Gestalten der Fotos. Man benötigt (KANN, muss nicht) drei Fotos: eine Vorschau, eine Normalansicht und eine Vergrößerung. Entweder man verwendet nur EIN Bild, das anschließend in allen drei Auflösungen angezeigt wird oder man erstellt drei Bilder, so dass sich das Bild verändert. Ich habe mich für Variante 2 entschieden, denn so habe ich die Möglichkeit, dem Kunden beispielsweise Screenshots oder andere Ansichten des Produkts vorführen zu können.
Nach dem Einstellen der Artikel, der Bearbeitung der Zahlungsoptionen (möglich sind per Rechnung, Vorkasse und Nachnahme – ich habe die Rechnung deaktiviert, da ich keine SCHUFA-Auskünfte einholen möchte) und einem nochmaligen Überprüfen ob alles der Zufriedenheit entspricht kann man den Shop in einem Testzustand veröffentlichen. Hier können nun die Funktionen (Bestellvorgang, Kontaktaufnahme über Kontaktformular etc) ausgiebig getestet werden.
Bereits beim ersten Mal hat alles funktioniert und so konnte ich als letzten Punkt auf meiner eigenen Website den Button “Shop” einfügen.
Tadaaa… jetzt kann ich endlich Werbung machen, denn Werbung für Produkte ohne einen Internetshop zu machen erschien mir bis dato zu unseriös (sofern es sich nicht nur um Dienstleistungen handelt)
Und ganz nebenbei sollte ich noch drei bis sieben Produkte finden, die es sich zu verkaufen lohnt – aber das ist schließlich erst der Anfang…
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