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Anbei die wesentlichen Messages der herausragenden Rede von Guy Kawasaky , die er auf zwei Konferenzen mit minimalen Unterschieden gehalten hat. Den Link zum Video gab es bereits hier Â
Guy Kawasaki war Chief Evangelist von Apple und ist jetzt Risikokapitalgeber.
Mache die Menschen kreativer und produktiver. Beende etwas schlechtes (MSDOS) und biete etwas besseres. Risikokapitalgeber halten Ausschau nach Leuten und Teams, die einen Unterschied machen wollen, die etwas sinnvolles in die Welt bringen wollen. Wenn es nur und ausschließlich um den Profit geht, wirst Du die falschen Leute anziehen.
Innovatoren brauchen ein Mantra, dass Ihnen wie ein Licht immer den Weg zeigt und immer konsistent bleibt. Es sollten nur zwei oder drei Worte sein, warum Deine Firma existiert. MBAs und Betriebswirtschaftler lernen, dass man ein Mission Statement abfassen muss. Oft werden diese Mission Statements fernab in teuren Hotels verfasst. Dies hält Guy jedoch für die völlig falsche Methode und nicht zielführend. Als Beispiel führte er das Mission Statement von Wendy’s (amerikanische Fast-Food Kette) auf: übersetzt lautet es: Wendy erzeugt überlegene Qualität durch Leadership, Innovation und Partnerschaften. Diese Mission Statement könnte von jeder Firma genutzt werden.
Das für Wendy richtige Mantra sollte sein: Gesundes fast Food. Nicht mehr und nicht weniger. Für Nike: „authentic athletic peformance“ ; Fed Ex: „Peace of mind“ eBay: „Democratize commerce“. Diese Mantras treffen den Kern warum es diese Unternehmen gibt. Vergiss Mission Statements, diese kann man viel besser mit dem Dilbert Mission Statement Generator herstellen.Â
Es geht um Mantras!Â
Erzeuge die nächste Leistungs- und Lernkurve und laufe Ihr nicht hinterher. Als Beispiel führte er hier die Eisindustrie auf. Zunächst gab es Firmen die Eis abbauten und transportierten. Im nächsten Schritt gab es Fabriken in denen Eis hergestellt wurde, dann gab es Eismaschinen. Nicht einer der Anbieter sprang auf die nächste Kurve. Er zog den Vergleich als würde man versuchen Innovation zu betreiben, indem man Arial in 5 neuen Schriftgrößen erfindet.
Dieser von Ihm entwickelte Grundsatz beschreibt ein großartiges Produkt (great product). Sehr viele Leute sprechen darüber und fast alle Firmen wollen ein großartiges Produkt herstellen, aber nur wenige wissen welche Aspekte dazu notwendig sind. Für Guy sind es die folgenden:
auch wenn noch nicht alle Features ausgereift sind. Guy macht hier den Vergleich zu Vista: Erst verkaufen, dann testen.
Habe den Mut ein Produkt zu erschaffen, dass manche Leute lieben und manche hassen. Wie zum Beispiel Apple, Harley Davidson.
Wenn einen Innovation frisch auf den Markt kommt, kann es sein, dass nicht die vorgesehene Zielgruppe das Produkt kauft. Keine Panik! Streiche das Geld ein und verkaufe noch mehr Produkte!
Es ist nicht OK eine Innovation mit Bugs zu belassen. Das Produkt muss stetig besser und stabiler werden.
Besonders erfolgskritisch sind die eindeutigen Produktvorteile und die Produktpositionierung. Auf eine Matrix mit den Achsen “einzigartiges Produkt” und “Wert für den Kunden” muss das Produkt weit rechts oben sein. Alle anderen Positionen sind nicht akzeptabel.

Befolge die 10/20/30 Regel für Powerpoint Präsentationen: Nur 10! Folien, 20 Minuten und eine Schriftgröße von 30. Reduziere und Vereinfache so weit wie nur irgend möglich.
Lasse Dich von den Dummköpfen nicht runterziehen. Falls jemand mit viel Geld Dir erzählt, dass es nicht möglich ist, höre nicht zu. Hier gab Guy sehr viele Beispiele. Sogar von sich selbst, als er Ideen falsch eingeschätzt hatte.
Insgesamt nach wie vor eine exzellente und inspirierende Rede!
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